1. Allgemeine Information.
Für einen intakten Stoffwechsel benötigt der menschliche Organismus unterschiedlichste Mikronährstoffe in ausreichender Konzentration. Hierzu gehören Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Starke körperliche Beanspruchung (z.B. Sport), Stress, Krankheit und die Einnahme von Medikamenten können diesen Bedarf noch zusätzlich steigern.
Vor diesem Hintergrund kann selbst eine ausgewogene Ernährung den tatsächlichen Nährstoffbedarf oftmals nur unzureichend decken. PolyZink® wurde speziell für die Versorgung mit Mikronährstoffen, die das natürliche Abwehrsystem des Menschen stärken, entwickelt.
Durch täglichen Verzehr von nur einem Beutel PolyZink® können die Abwehrkräfte des Körpers stabilisiert und aktiviert werden. Die tägliche Einnahme von PolyZink® ist gerade bei Menschen, deren Immunsystem sehr stark belastet wird, wie z.B. Sportlern, als gezielte Ernährungsmaßnahme sehr zu empfehlen.
2. Mikronährstoffe
Mineralstoffe:
Mineralstoffe sind anorganische Verbindungen und werden in Spuren- und Mengenelemente unterschieden. Mengenelemente sind im Körper eines Erwachsenen in einer Menge von mehr als 1g vorhanden – bei geringeren Mengen spricht man von Spurenelementen.
Selen – ein besonders wichtiges und vielfältiges, essentielles Spurenelement:
Selen gelangt aus den Bodenmineralien über die darauf wachsenden Pflanzen in die menschliche Nahrung. Der Tagesbedarf eines Erwachsenen liegt bei 50-200µg.
Selen ist ein unerläßlicher Bestandteil des Enzyms Gluthationperoxidase. Dieses Enzym (Katalysator für bestimmte chemische Reaktionen) dient als Zellschutzfaktor gegenüber bestimmten aggressiven, freien Radikalen. Diese können durch äußere Einflüsse wie Umweltgifte, Strahlungen, Rauchen usw., aber auch im Stoffwechsel selbst gebildet werden. Auch für das Immunsystem direkt ist Selen ein unersetzlicher Mikronährstoff, der unmittelbar zum Funktionieren des gesamten Systems beiträgt.
Zink – das Multitalent unter den Spurenelementen
Zink ist im ganzen Körper an dutzenden von Körperfunktionen beteiligt. Bei den meisten Krankheitsbildern spielen Störungen im Zinkhaushalt - seien es Mangelzustände oder Verteilungsstörungen - eine wichtige Rolle. Es ist wie das Selen ein wichtiges Antioxidans, ohne Zink funktioniert das Immunsystem nicht wie es sollte.
Zink ist ein wichtiger Schwermetall-Gegenspieler und ohne genügende Zinkversorgung sind entzündliche Tendenzen und ein gestörter Säure-Basenhaushalt vorprogrammiert. Eine Gruppe von Menschen, bei denen eine fortwährende, ausreichende Zinkversorgung besonders wichtig ist, sind die Diabetiker. Fast alle Diabetiker haben einen Zinkmangel, da sie über den Urin sehr viel Zink ausscheiden. Hier bewirkt eine gute Zinkversorgung sowohl eine verbesserte Immunfunktion als auch eine bessere Wundheilung.
3. Jod - das Biowunder
Im Gegensatz zu den meisten anderen Spurenelementen ist Jod kein Metall, sondern ein grauschwarzes, glänzendes Kristall. In der Natur ist es zwar fast überall vorhanden, aber nur in geringsten Konzentrationen. So liegt der tägliche Bedarf des Menschen bei ca. 150 millionstel Gramm Jodid. Im ganzen Leben benötigt der menschliche Körper nur wenige Gramm. Trotz dieser geringen Mengen, die der Körper benötigt, zählen auch in Europa große Gebiete noch zu den Jodmangelregionen.
Jod ist als lebensnotwendiges Spurenelement zur Bildung der Schilddrüsenhormone notwendig. Diese Hormone sind an hunderten von verschiedenen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Auch die Funktion als Antioxidans (Fänger von freien Radikalen) ist nachgewiesen. Im Zusammenhang mit den Einflüssen auf den Radikal-Abbau hat Jod aktivierende Wirkungen auf gewisse Immunfunktionen und positive Effekte auf den Fettstoffwechsel. Der Tagesbedarf eines Erwachsenen liegt bei 150-200 µg.
4. Polyphenole aus dem Rotweinisolat
Hierunter werden eine Vielzahl von Substanzen zusammengefasst, deren Struktur sich von dem Phenol ableitet. Die größte und bedeutendste Gruppe, die in unterschiedlichen Konzentrationen in Gemüse, Obst, Gewürzpflanzen und grünem bzw. schwarzem Tee vorkommt ist die der Flavonoide. Besonders hoch ist der Gehalt in roten Weintrauben, Grünkohl, Brokkoli, Zwiebeln und vor allem Rotwein. Diese Stoffe entfalten ein sehr hohes antioxidatives Potential und tragen wesentlich zu einem Schutz vor freien Radikalen bei. Neuere Studien zeigen, dass Polyphenole aus dem Rotwein einen günstigen Effekt auf die Gerinnungsfähigkeit des Blutes ausüben.
5. Vitamine
Vitamine sind mikroskopisch winzig kleine, organische Verbindungen, die der Organismus zur Aufrechterhaltung von Stoffwechsel und Körperfunktionen unbedingt benötigt. Sie sind lebensnotwendige Bestandteile der Nahrung und müssen daher dem Körper von außen ständig mit der Nahrung zugeführt werden. Eine optimale Vitaminversorgung des Menschen ist nur mit einer abwechslungsreichen Mischkost gewährleistet. Der tägliche Bedarf an Vitaminen liegt im Bereich von Milligramm (1/1000) und Mikrogramm (1/1.000.000). Sie sind vorwiegend an katalytischen (Starter für hunderte von chemischen Reaktionen im Körper) und steuernden Funktionen beteiligt.
Als Energielieferanten und Bausubstanz für körpereigene Proteine spielen sie keine Rolle. Grob kann man die Vitamine in zwei Gruppen einteilen. So unterscheidet man allgemein die fettlöslichen von den wasserlöslichen Vitaminen. Sie können im Organismus unterschiedlich gut gespeichert werden. Die fettlöslichen Vitamine A,D,E und K sowie das wasserlösliche Vitamin B12 können in großen Speichern „gelagert“ werden. Aufgrund der großen Speichermöglichkeiten für bestimmte fettlösliche Vitamine kann es bei konsequenter, täglicher Überdosierung von Vitamin A und D zu einer Hypervitaminose kommen.
Der Bedarf an den wasserlöslichen Vitaminen kann aufgrund der kleinen Speichermengen nur für kurze Zeit gedeckt werden. Bei überhöhter Zufuhr wird das „Zuviel“ an diesen Vitaminen über den Urin ausgeschieden. Vitamine besitzen unterschiedliche Stabilitäten, d.h. sie sind unterschiedlich lange haltbar. Durch Einwirken von Licht, Hitze und Luftsauerstoff können sie zerstört werden. Beim Lagern, Aufbewahren und Zubereiten von Lebensmitteln können somit Vitaminverluste auftreten.
6. Allgemeine Ernährungstipps für Sportler
Menschen, die intensiv Sport betreiben, haben teilweise höhere Anforderungen an die Nährstoffzufuhr als Nicht- bzw. Breitensportler; jedoch gelten grundsätzlichen die gleichen Anforderungen für eine ausgewogene Ernährung: Der Nahrungsenergiebedarf ist abhängig von der Sportart sowie der Intensität. Allgemeine Empfehlungen sind daher nur schwer zu geben. Eine ausreichende Zufuhr von Kohlenhydraten ist für Sportler besonders wichtig. So empfiehlt die American Dietetic Association Sportlern, ihre Nahrungsenergie zu 60 - 65% über Kohlenhydrate zu decken. Ausdauersportler haben den höchsten Bedarf an Kohlenhydraten.
Für die Fettzufuhr gelten die gleichen Empfehlungen wie für Nichtsportler, d.h. der Fettanteil sollte nicht mehr als 25 - 30% der Nahrungsenergiezufuhr betragen. Der Proteinbedarf kann bei verschiedenen Sportarten erhöht sein. Das liegt u.a. an dem beim Krafttraining angestrebten Muskelaufbau, an dem Verschleiß der Muskelfasern bei Ausdauerbelastungen, an strukturellen Veränderungen der Zellmembranen sowie dem Mehrumsatz von Enzymen und Hormonen.
Die Versorgung mit den Vitaminen des B-Komplexes und Folsäure wird bei Sportlern als kritisch eingestuft. In einer Erhebung bei Ausdauersportlern wurde eine zu niedrige absolute Zufuhr von Vitamin D festgestellt sowie eine zu geringe Nährstoffdichte für Niacin und Pantothensäure. Eine marginale Versorgungslage mit Vitaminen kann zu Leistungseinbußen führen. Als kritische Spurenelemente bei Sportlern gelten Eisen, Magnesium, Kalium, Natrium, Kalzium und Chlorid.
Ein Element, dem erst in den letzten Jahren vermehrt Beachtung geschenkt wird, ist das Zink. Zink ist, außer dass es ein wichtiges Antioxidationsmittel zur Abwehr von freien Radikalen ist und eine immununterstützende Wirkung auf den Organismus ausübt, gerade bei Sportlern sehr wichtig, da für den geregelten Muskelaufbau eine genügende Zinkversorgung absolut unentbehrlich ist. Zink wird bei Sportlern vermehrt über den Schweiß, Urin und Stuhl abgegeben. Neben den Mikronährstoffen, die wichtig sind für die Aufrechterhaltung der Stoffwechselfunktionen, sollten Sportler darauf achten, dass sie genügend Flüssigkeit zu sich nehmen.
Der Körper verliert bei mittlerer Trainingsintensität etwa 0,5 Liter Schweiß pro Stunde. Diese Flüssigkeitsmenge sollte dem Körper wieder zugeführt werden, möglichst schon während des Sports in kleinen Mengen von 150-200 ml. Dafür sind z.B. Frucht- oder Gemüsesäfte im Verhältnis 1:3 bis 1:5 mit Mineralwassser, stillem Wasser oder Kräuter- und Früchtetees geeignet. |